Geburt zweites Kind: Die Presswehen
Nach sehr wenigen Wehen war ich bereit zu pressen. Die Ärztin stellte sich zwischen Bett und Wand und hielt eins meiner Beine, die Hebamme das andere und mein Mann half mir meinen Kopf nach vorne zu krümmen.
Ich presste das erste Mal und der Kopf guckte ca. 1 cm aus mir heraus. Diese (zum Glück sehr kurze) Wehenpause war der schmerzhafteste Moment der Geburt.
Nach der zweiten Presswehe war der Kopf draußen und ich wusste, dass ich das Schlimmste geschafft hatte. Beim Körper musste ich während der Presswehe (anders als bei meinem Sohn) einmal Luft holen, weil zuerst die Schulter und dann das Becken ein bisschen hakten. Beides tat aber gar nicht weh.
Geburt zweites Kind: Sie ist da!
Und dann, um 7:41 Uhr – ungefähr 4 Stunden nach der ersten Wehe und knapp 50 Minuten nachdem wir im Krankenhaus angekommen waren, war sie da.
Und ich hatte endlich den Moment, den ich nach der Geburt meines Sohnes so schmerzlich vermisst habe.
Ich weinte vor Freude und überwältigender Liebe, nahm meine perfekte Tochter in den Arm, roch an ihr, küsste sie, untersuchte jeden Fingernagel und was sonst noch an ihr dran war.
Geburt zweites Kind: Keine Geburtsverletzungen
Die Plazenta löste sich erst, nachdem die Hebamme meine Blase mittels Katheter geleert hatte. Dann wurde ich auf Geburtsverletzungen untersucht und sofort waren die furchtbaren Erinnerungen an den Nähhorror vom letzten Mal wieder da.
Aber ich hatte nichts. Nicht einen einzigen Kratzer. Bis jetzt, knapp 36 Stunden nach der Geburt, habe ich kein Schmerzmittel benötigt und ich denke, das wird sich auch nicht ändern.
Geburt zweites Kind: Besser geht es nicht!
Ich würde sagen, besser kann eine Geburt für mich gar nicht laufen (trotz oder vielleicht auch gerade wegen der eiligen Ankunft und den besetzten Kreißsälen).[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]
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